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Mittelmeerraum


Die Ölbaumgrenze

 

Der Mittelmeerraum ist die Großregion rund um das Mittelmeer. Der Mittelmeerraum ist eine transkontinentale Region, die das Mittelmeer mit den darin liegenden Inseln, und die küstennahen Festlandregionen dreier Kontinente erfasst, die zu Südeuropa, Vorderasien und Nordafrika gerechnet werden. Der Begriff Mittelmeerraum lässt sich nach physisch-geographischen und politischen, vor allem aber nach klimatologischen und kulturellen Kriterien abgrenzen, die sich zum Teil wechselseitig bedingen.

Gemeinhin wird das natürliche und potenzielle Verbreitungsgebiet des Olivenbaums als Faustregel für die Bezeichnung des Mittelmeerraums akzeptiert. Man spricht daher auch von der Ölbaumgrenze. Diese Definition setzt den Mittelmeerraum also mit der Verbreitung des Mittelmeerklimas im Bereich Europa, Vorderasien und dem nördlichen Afrika gleich. Da der Olivenbaum aber einerseits nicht überall gedeiht, wo ein typisch mediterranes Klima herrscht (z. B. in den Gebirgen), andererseits einige Küstenregionen des Mittelmeeres bereits in benachbarten Klimaregionen liegen, wird der Mittelmeerraum auch weiter gefasst. Zudem herrscht Einigkeit darüber, dass bestimmte Regionen, die zwar ein mediterranes Klima aufweisen, aber zu weit vom Mittelmeer entfernt liegen, nicht zu der Großregion gehören. Dies betrifft beispielsweise Gebiete um das Schwarze Meer und die Höhenlagen des Zagros-Gebirges im Iran.

Die Staaten, deren Gebiete an diesem Raum teil haben, werden Mittelmeerländer oder Mittelmeeranrainerstaaten genannt. Die meisten dieser Anrainerstaaten, z. B. Frankreich, die Türkei oder die Länder Nordafrikas gehören nur zu einem kleinen Teil zum Mittelmeerraum. Andererseits werden Portugal und Jordanien aus kulturellen und klimatischen Gründen der mediterranen Welt zugerechnet, obwohl sie überhaupt keine Küste zum Mittelmeer haben.

 

 

 

 

Quellen