Geographie

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Gebirgsland

Als Gebirgsländer werden Staaten oder größere Regionen bezeichnet, deren Fläche zum überwiegenden Teil von Gebirgen eingenommen wird. Sie sind meist durch eine kleinräumige Geographie geprägt, weil sich die wichtigsten Achsen des Verkehrssystems auf die wenigen Haupttäler beschränken müssen. Demgegenüber ist ein Hochland eine Landschaft, innerhalb derer nur geringe Höhenunterschiede auftreten.

Der übliche Sprachgebrauch versteht unter „Gebirgsland“ hauptsächlich Länder mit großen Anteilen an Hochgebirgen, während jene mit einem großen Anteil an Mittelgebirgen aus dem Begriff eher herausfallen. In typischen Gebirgsländern wie der Schweiz, Österreich, Slowakei, Mazedonien oder Griechenland überragen etwa 50–60 % der Landesfläche eine Seehöhe von 1000 m.

Auch in der Türkei überragen ca. 70 % der Landesfläche eine Seehöhe von 1000 m – Anatolien ist an sich ein sehr großräumiges Hochland. Beim Kaukasus-Land Armenien sind es sogar fast 90 %, beim Hochland von Tibet 100 %. Die Höhenlage allein ist jedoch als Kriterium nicht ausreichend, sondern mit den Aspekten Steilheit bzw. Ebenheit zu verknüpfen.

Gegenüber dem Wort „Gebirgsland“ wird der Begriff Bergland lokaler verstanden, d. h., er bezieht sich auf kleinere Gebirgsregionen unter Ausschluss der umgebenden Flach- und Hügelländer. Viele solcher Gebiete tragen das Wort „Bergland“ im Namen


Siehe auch

Weblinks

Quellen

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