Geographie

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Connecticut

Madison, Connecticut

Connecticut (englisch ) ist ein Bundesstaat im Nordosten der Vereinigten Staaten und Teil der Region Neuengland. Connecticut war eine der dreizehn Kolonien, die während des amerikanischen Unabhängig-keitskrieges gegen das Königreich Großbritannien rebellierten.

Der Name entstand aus der französischen Verballhornung des moheganischen Wortes quinnehtukqut, das so viel wie langer Fluss (der Gezeiten) bedeutet.

Der Bundesstaat trägt den offiziellen Beinamen „The Constitution State“ (dt. Verfassungsstaat), der 1959 durch Gesetzesakt angenommen wurde, und wird darüber hinaus auch „Provision State“ (Proviantstaat) genannt. Diese Bezeichnung rührt daher, dass während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges die Kontinentalarmee von Connecticut aus mit Proviant versorgt wurde; der Bundesstaat erlebte kaum Kämpfe im eigenen Land.

Basisdaten der U.S. Bundesstaaten

State of Connecticut

Constitution State

Flaggenlink Wappenlink

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Fläche14.357 km²
Einwohner3.576.452
Einwohner pro km²249,1
HauptstadtHartford
Postal CodeCT
ISO-3166-2 CodeUS-CT
FIPS Code09
 

 

Lagekarte Connecticut
Lagekarte
 
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/28/Map_of_Connecticut_NA.png/314px-Map_of_Connecticut_NA.png
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Geographie

Connecticut, der drittkleinste Bundesstaat der USA, liegt im Nordosten der USA am Atlantischen Ozean. Der Staat erstreckt sich über 177 km zwischen 40°58′N und 42°3′N sowie über 113 km zwischen 71°47′W und 73°44′W. Connecticut grenzt im Norden an Massachusetts, im Osten an Rhode Island, im Süden an den Long Island Sound und im Westen an New York.

Durchflossen wird der Staat vom größten Fluss Neuenglands: dem Connecticut River. 1.809 km² (12,6 Prozent) der Fläche des Landes ist von Wasser bedeckt und 56 bis 63 Prozent der Landfläche ist bewaldet, sonst kennzeichnen Hügel, Seen und Ebenen (einschließlich der 16 km breiten Küstenebene) das Land. Ein Teil der Appalachen bildet die höchsten Erhebungen (Mount Frissell 725 m) des Staates.

Geschichte

Der Niederländer Adriaen Block kam 1614 als erster Europäer nach Connecticut. Zu dieser Zeit lebten 16 Algonkin-Indianerstämme mit 6.000–7.000 Menschen dort.

1633 kamen aus Massachusetts die ersten Engländer ins Land. Zwei Jahre später wurden die Siedlungen Windsor und Wethersfield gegründet. Thomas Hooker gründete 1636 Hartford. Die drei Siedlungen schlossen sich 1639 zur Kolonie Connecticut zusammen. Im selben Jahr wurde die Kolonie New Haven gegründet. 1662 erhielt Connecticut eine von König Karl II. genehmigte Autonomie sowie eine eigene Verfassung. 1665 kam es zum Zusammenschluss von Connecticut und New Haven.

Im Juli 1776 erklärte Connecticut als eine der Dreizehn Kolonien die Unabhängigkeit von Großbritannien und wurde am 9. Januar 1788 der fünfte Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Die Sklaverei wurde 1848 abgeschafft.

Bevölkerung

Connecticut hat 3.574.097 Einwohner (Stand: U.S. Census 2010), davon sind 71,2 Prozent Weiße (ohne Hispanics und Latinos), 13,4 Prozent Hispanics oder Latinos, 10,1 Prozent Schwarze oder Afroamerikaner, 3,8 Prozent Asiatische Amerikaner und 0,3 Prozent Indianer. 322.941 Einwohner (9,0 Prozent der Gesamtbevölkerung) gaben bei der American Community Survey im Jahr 2014 an, deutsche Vorfahren zu haben.

Religion

Die mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften waren im Jahre 2000 die Römisch-katholische Kirche in den Vereinigten Staaten mit 1.372.562, die United Church of Christ mit 124.770 und die anglikanische Episcopal Church mit 73.550 Anhängern. Jüdischen Gemeinden gehörten 108.280 Mitglieder an.

Wirtschaft

Connecticut ist einer der wohlhabendsten Bundesstaaten mit einem der höchsten Lebens- und Bildungsstandards. Angebaut werden in Connecticut vorwiegend Getreide, Kartoffeln, Tabak, Mais und Hafer. Im Staat wird gewöhnliche Viehzucht betrieben.

Connecticut ist ein sehr industrieller Staat, unter anderem werden dort Flugzeugmotoren, Maschinen, Metallwaren, Textilien, Atom-U-Boote und verschiedene chemische Erzeugnisse hergestellt. Angeblich wurde dort auch die Frisbee-Scheibe erfunden.

Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2016 bei USD 73.643 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: 57.118; nationaler Rangplatz: 4).

Die Arbeitslosenrate lag im Oktober 2018 bei 4,1 % (Landesdurchschnitt: 3,7 %).


Siehe auch

Weblinks

Quellen

Bildernachweis