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Subduktion

Die plattentektonische Subduktion (von lat. sub „unter“, ducere „führen“) oder Unterschiebung ist das Abtauchen einer Lithosphärenplatte unter eine andere. Das Gegenteil, eine Auf- oder Überschiebung, wird als Obduktion bezeichnet. Die Transgression von Landmassen bezeichnet etwas anderes.

Da die kontinentale Kruste spezifisch leichter als die ozeanische Kruste ist, kommt es in der Erdgeschichte großräumig immer zur Subduktion von Meeresboden: Plattenränder mit ozeanischer Kruste tauchen in den Mantel ab, wo sie metamorph umgewandelt werden womit in erster Linie eine Entwässerung der Platte einhergeht. Die hier freigewordenen sogenannten Fluide oder Volatile verlassen die subduzierte Platte und steigen entweder bis an die Erdoberfläche auf, oder verursachen im oberen Erdmantel ein partielles Aufschmelzen von Gestein und damit den typischen Subduktionszonen Vulkanismus. Der Großteil einer abtauchenden Platte sinkt wahrscheinlich im plastischen Mantel weiter ab. Dabei kommt es teilweise zur Hebung der oberen Platte und zu Erdbeben durch die Reibung im Bereich der Subduktion.

Lokal kommt es allerdings vor, dass bei diesem Vorgang Terrane auf die Kontinente aufgeschoben, dabei Teile der ozeanischen Kruste an der Kontinentalkante abgeschert, und ebenfalls obduziert werden.

Die Subduktion gleicht den Raumgewinn durch die neu entstehende ozeanische Kruste bei der Ozeanbodenspreizung an den mittelozeanischen Riftzonen aus.

File:Subduktionszone.png
Vulkanismus an einer Subduktionszone*

 


Quellen

Bildnachweis

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