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Alaska

Panoramafoto Alaska

Basisdaten der U.S. Bundesstaaten

State of Alaska

Last Frontier

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Fläche1.717.854 km²
Einwohner741.894
Einwohner pro km²,4
HauptstadtJuneau
Postal CodeAK
ISO-3166-2 CodeUS-AK
FIPS Code02

 

Lagekarte Alaska 
Lagekarte
 
Karte von Alaska
Karte von Alaska

Größenvergleich zwischen Alaska und den Continental USA (flächentreue Projektion, nicht maßstabsgetreu bezüglich der Form) 

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Alaska (engl. Aussprache, von aleutisch Alaxsxag „Land, in dessen Richtung das Meer strömt“ über russisch Аляска) ist mit 1.717.854 km², wovon 1.481.346 km² auf Land entfallen, der flächenmäßig größte (etwa 20 % der Gesamtfläche), der nördlichste und westlichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika sowie die größte Exklave der Erde. Teile Alaskas sind gleichzeitig auch die geographisch östlichsten Gebiete der USA, da die zu den Aleuten gehörenden Rat Islands und Near Islands zwischen 170° und 180° östlicher Länge liegen. Alaska hat die viertniedrigste Bevölkerungszahl aller Bundesstaaten (nur 0,22 % der Gesamtbevölkerung der USA). Die USA erwarben das Gebiet 1867 vom Russischen Kaiserreich; am 3. Januar 1959 wurde es der 49. Bundesstaat der USA. Alaska hat den Beinamen Last Frontier („Letzte Grenze“).

Eine finanzpolitische Besonderheit stellt der Alaska Permanent Fund (APF) dar. Der Alaska Permanent Fund ist ein staatlich eingerichteter Fonds, der die Gewinne aus der lokalen Ölförderung Alaskas verwaltet. 25 % der staatlichen Rohstoffeinnahmen gehen an den Fonds. Die Hälfte des jährlichen Gewinnes wird über eine Dividende direkt an die Einwohner Alaskas ausgeschüttet. Jeder Einwohner erhält den gleichen Betrag, über den er frei verfügen kann. Im Jahre 2016 betrug der jedem Einwohner ausgezahlte Dividendenanteil 1022 US-$ (rund 850 €).

Bevölkerung 

Im Jahre 2015 lebten 738.432 Einwohner in Alaska. Davon waren 66,7 % Euroamerikaner („Weiße“), 14,8 % Indigene (Indianer, Eskimo und Aleuten, höchster Prozentsatz in den USA), 5,5 % Hispanics oder Latinos, 5,4 % Asiatische Amerikaner, 3,3 % Afroamerikaner und 0,6 % Hawaiianer oder Pazifische Insulaner. Es gibt 258.058 Haushalte.

Die mit Abstand größte Stadt ist Anchorage (291.866 Einw.), Hauptstadt ist jedoch das wesentlich kleinere Juneau (31.225 Einw.)

Die Altersstruktur von Alaska setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • bis 18 Jahre: 132.440 (18,7 %)
  • 18–64 Jahre: 522.853 (73,6 %)
  • ab 65 Jahre: 54.938 (7,7 %)

Das Medianalter beträgt 33,8 Jahre. 52,0 % der Bevölkerung ist männlich und 48,0 % ist weiblich.

Abstammung

15,1 % der Einwohner sind deutscher Abstammung, das sind ca. 49.000 und stellen damit die größte Gruppe. Es folgen die Gruppen der Irisch- (10,6 %), Englisch- (8,2 %) und Norwegischstämmigen (3,6 %).(Stand 2014) [6] Trotz der langen russischen Vergangenheit der Region ist der Anteil russischstämmiger Personen mit 1,1 % relativ niedrig. Ihr Erbe spiegelt sich heute hauptsächlich in zahlreichen Toponymen und Flurnamen wider. Eine Ausnahme bildet die Ortschaft (CDP) Nikolaevsk auf der Kenai-Halbinsel, wo im Jahr 2000 noch zwei Drittel der Bevölkerung Russisch im Alltag sprachen.

Religionen

Die mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften im Jahre 2000 waren die katholische Kirche mit 54.359 und die Southern Baptist Convention mit 22.959 Anhängern. Es folgen die orthodoxe Kirche mit rund 20.000 Mitgliedern und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage mit 19.019 Mitgliedern. Bei statistischen Erhebungen gaben 33 % der in Alaska lebenden US-Bürger an, einer Konfession anzugehören. Die verschiedenen evangelikalen Kirchen haben zusammen ca. 78.000 Anhänger.

Die vergleichsweise hohe Anzahl orthodoxer Christen lässt sich auf die Missionierung der einheimischen Indianer während der russischen Kolonialzeit zurückführen. Die meisten orthodoxen Christen in Alaska haben indianische Vorfahren.

Wirtschaft

Alaska gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Bundesstaaten der USA. Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2016 bei 68.356 USD (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: 57.118 USD; nationaler Rangplatz: 6).

Die Quelle des Reichtums stellen die Ölvorkommen Alaskas dar, die rund 85 Prozent der staatlichen Einnahmen ausmachen. Einmalig in den USA ist dabei der Alaska Permanent Fund, der die Einnahmen des Ölgeschäfts verwaltet und den jährlichen Gewinn zu gleich großen Teilen unter die Bewohner Alaskas verteilt.

Wegen der großen Waldgebiete ist die Holz- und Papierindustrie eine wichtige Einnahmequelle. In den Bergen werden Gold, Kupfer, Silber, Blei, Zinn und Eisen abgebaut. In der Fischerei werden überwiegend Lachs und Kabeljau exportiert. In Alaska gibt es Kohlevorkommen und eine 1968 entdeckte Erdöllinie. Dies verschafft Alaska und der Trans-Alaska-Pipeline eine wichtige Rolle auf dem Welt-Rohölmarkt.

Nur in den Flusstälern (beispielsweise am Yukon) kann Landwirtschaft betrieben werden. Angebaut werden Getreide, Gemüse und Futterpflanzen, wobei es nur sehr wenige Anbauflächen gibt. Gezüchtet werden vorwiegend Pelztiere.


Siehe auch

Weblinks

Reiselinks

Quellen

Bildernachweis