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Transkaukasische Senke

Die Transkaukasische Senke oder Transkaukasische Depression (aserbaidschanisch : Kür-Araz ovalığı) ist die Senke zwischen dem Großen Kaukasus und dem Kleinen Kaukasus, die sich vom Lichi-Ggebirge nach Nordwesten durchs Kolchis-Tiefland ans Schwarze Meer und nach Südosten durchs größere Kura-Becken ans Kaspische Meer erstreckt. Politisch ist die Transkaukasische Senke größtenteils und etwa hälftig zwischen Aserbaidschan und Georgien aufgeteilt.


Lagekarte

Lagekarte Transkaukasische Senke

Satellitenaufnahme

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/19/Kaukasus.jpg/311px-Kaukasus.jpg

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Landkarte

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8a/Azerbaijan_1995_CIA_map.jpg/224px-Azerbaijan_1995_CIA_map.jpg

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Die Kura ist der bedeutendste Fluss der Gegend, kommt von Südwesten aus dem Armenischen Hochland ins Lichi-Gebirge, wendet sich dort nach Südosten, und durchfließt den Großteil der Senke. Kurz vor ihrer Mündung ins Kaspische Meer stößt aus Südwesten der Aras zu ihr. Das dortige Kura-Arax-Tiefland liegt niedriger als der Meeresspiegel, ist seit der Altsteinzeit von Menschen besiedelt, und hat die Kura-Arax-Kultur hervorgebracht.

Die Kolchis brachte die Kolchis-Kultur hervor. Das Klima in der Senke profitiert davon, dass Kaltluft aus dem Norden durch den Großen Kaukasus ferngehalten wird.

Die Faltengebirge beidseits des Senke werden auf die Kollision der Arabischen Platte mit der Eurasischen Platte zurückgeführt. Durch die Region verläuft eine heftige Erdbeben auslösende Verwerfung von der Ägäis bis zum Iran


Siehe auch

Weblinks

Quellen

Bildernachweis