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Torres-Straße

Die Torres-Straße (auch Straße von Torres; engl. Torres Strait) ist eine etwa 185 km breite Meerenge zwischen der nordostaustralischen Halbinsel Cape York und der Südküste von Neuguinea, genauer der Western Province des Staates Papua-Neuguinea.

Die Torres-Straße weist über große Flächen Tiefen von sechs bis neun Metern auf. Sie ist von Korallenriffen, Klippen, Sandbänken und Inseln durchsetzt. Der östliche und westliche Eingang in die Meeresstraße sind derart durch Klippen versperrt, dass nur schmale Durchfahrten übrig bleiben. Entlang der schiffbaren Routen erreicht die Meerenge Tiefen bis zu 25 Metern.

Die Endeavour-Straße trägt diesen Namen seit 1770; sie verläuft ganz im Süden der Torres-Straße zwischen der Prince-of-Wales-Insel und dem Festland. Sicherer für die Schifffahrt ist der 1803 von Matthew Flinders entdeckte Kanal nördlich der Prince-of-Wales-Insel.

Auf der Ostseite liegt das Great Barrier Reef. Westlich der Torres-Straße liegt die Arafurasee und südlich davon der Golf von Carpentaria, der selbst nur Tiefen bis zu 53 Metern erreicht.

Die Passage der Torres-Straße galt noch Ende des 19. Jahrhunderts als so schwierig, dass Versicherungsgesellschaften passierende Schiffe von allen Versicherungsleistungen ausschlossen.

Torres-Strait-Inseln

Die Inseln in der Torres-Straße gehören größtenteils zum australischen Bundesstaat Queensland. Sie erstrecken sich über ein Gebiet von etwa 48.000 Quadratkilometern. Von den ca. 270 Inseln sind nur 17 bewohnt.

Die Ureinwohner, die Torres-Strait-Insulaner, stammten von den Melanesiern ab, die die Inselgruppe vor etwa 5000 Jahren von Papua-Neuguinea aus besiedelten.


Siehe auch

Weblinks

Quellen

Bildernachweis