Geographie

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Peplosphäre

Die Peplosphäre (wörtlich genommen das „Gewand“ der Erdoberfläche, abgeleitet vom griechischen "peblos", dem Gewand) ist die planetare Grenzschicht. Dieser Teil der Erdatmosphäre, der durch die turbulenzverursachenden Eigenschaften der Erdoberfläche (insbesondere Erwärmung und Bodenreibung) im Zeitbereich von Stunden beeinflusst wird, wird auch als atmosphärische Grenzschicht (englisch atmospheric boundary layer) bezeichnet. Typischerweise sind das die untersten 1,5 bis 2 Kilometer.

In dieser Grenzschicht der Atmosphäre liegt der primäre Motor des Wettergeschehens. Hier zeigt die Energieeinstrahlung der Sonne große Auswirkungen und ebenso die Abstrahlung nach oben (Licht und Infrarot). Dadurch ist sie die turbulenteste Schicht der Atmosphäre mit einem großen Anteil an Konvektion. Unterschiedliche Albedo der Erdoberfläche – etwa durch Bewuchs und Neigung des Geländes – führen zu lokalen Auf-, Hang- und Abwinden, besonders unter und zwischen den Wolken.


Quellen

Bildernachweis

Weblinks