Geographie

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Peplopause

Als Peplopause wird in der Meteorologie und der Geophysik (in Analogie zum Terminus Tropopause) eine Grenzfläche in der unteren Atmosphäre bezeichnet, die im Durchschnitt 1,5 bis 2 km über dem Meeresniveau liegt.

Sie bildet den Übergang zwischen der bodennahen Grundschicht oder Peplosphäre – in der die Luftbewegung stark von der Bodenreibung beeinflusst wird – und dem darüber liegenden Teil der Troposphäre (freie Atmosphäre). Besonders deutlich ist sie bei Inversionswetterlagen mit kalt-klaren Nächten ausgeprägt, wo die Peplopause häufig mit der Obergrenze des Hochnebels zusammenfällt. Unterhalb enthält die Luft wegen der mangelnden Durchmischung überdurchschnittlich viel Wasserdampf und Aerosole, sodass sich eine merkliche Dunstschicht bildet.

Im Gebirge stellt die Peplopause bisweilen auch eine Umkehrschicht der lokalen Windsysteme dar.


Quellen

Bildernachweis

Weblinks