Geographie

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Der Äquator

Der Äquator der Erde (theoretischer Durchmesser 12.756,26817 km), durchquert Afrika, die Malediven und den Indischen Ozean, Indonesien, das zentralpazifische Mikronesien sowie Südamerika. Er trennt dabei die Nord- von der Südhalbkugel. Der Mittelpunkt des Äquatorkreises fällt mit dem der Kugel zusammen.

Die theoretische Länge bzw. der Umfang des Äquators beträgt 40.075,017 km.

Der Äquator durchquert elf Staaten auf Landgebiet:

Daneben durchquert er noch einige Inselgruppen jeweils zwischen den Inseln, läuft aber nicht über deren Landfläche. Dazu gehören die Malediven und mehrere Inselgruppen des Pazifiks. Äquatorialguinea hingegen liegt nicht, wie der Name vermuten läßt, auf dem Äquator, sondern mit der kompletten Landmaße auf der Nordhalbkugel. Lediglich die Insel Annobón liegt in der südlichen Hemisspähre.

Vier Hauptstädte liegen fast auf dem Äquator:

Im Koordinatensystem der Erde zählt die geographische Breite vom Äquator nach Norden positiv, nach Süden negativ. Im englischen Sprachraum wird stattdessen auch N oder S angefügt - z.B. 52°N für Berlin, 52°S für die Falklandinseln

Der Schnitt der Äquatorebene der Erde mit der um die Erde gedachten Himmelskugel ist der Himmelsäquator.

Neben dem geographischen Äquator gibt es den durch die Erdmagnetpole bestimmten magnetischen Äquator und den klimatologischen Wärmeäquator. Der Wärmeäquator, auch thermischer Äquator, verbindet die Punkte mit der höchsten mittleren Jahrestemperatur auf der Erde miteinander. Streng genommen existiert kein zusammenhängender Wärmeäquator, sondern nur eine verschieden breite Zone, innerhalb der die höchsten Jahresmittel liegen.

In der Geometrie wird der Begriff Äquator allgemein auf die Kugel in Verbindung mit einer durch ihren Mittelpunkt festgelegten Achse angewendet.

Klima am Äquator

Beidseits des Äquators befindet sich die Klimazone der Tropen. Durch den während des ganzen Jahres hohen Sonnenstand am Äquator ist die Einstrahlung hoch und nahezu gleich bleibend. Die Folgen sind eine nahezu konstant bleibende Wolkenbildung und ein entsprechend konstantes Niederschlagsniveau.

Charakteristisch für das sogenannte Äquatorialklima ist eine das Jahr über anhaltende Milde; Jahreszeiten wie Sommer oder Winter z. B. in europäischen Maßstäben treten nicht ein. Allerdings können in Hochgebirgsnähe Föhn­winde auf der Leeseite für längere Trockenzeiten sorgen.


Quellen

Bildernachweis

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