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Südossetien

Südossetien (ossetisch Хуссар Ирыстон/Chussar Iryston; russisch Южная Осетия/Juschnaja Ossetija; georgisch სამხრეთი ოსეთი/Samchreti Osseti) ist eine gebirgige Region unmittelbar südlich des Kamms des Großen Kaukasus.

Sie wird von den meisten Staaten als Teil Georgiens angesehen, ist de facto jedoch unabhängig und untersteht nicht der Zentralmacht in Tiflis.

Vier Staaten erkennen derzeit die staatliche Souveränität Südossetiens an: Russland, Nicaragua, Venezuela und Nauru. Die Einwohnerzahl beträgt nach offiziellen Angaben 51.547, die Fläche umfasst 3885 km².

Die Hauptstadt ist Zchinwali. Das Gebiet grenzt im Norden an die zu Russland gehörende Republik Nordossetien-Alanien und liegt überwiegend auf dem Gebiet der georgischen Region Innerkartlien (Schida Kartli). Es umfasst eine Fläche von 3885 Quadratkilometern. Das südlich des Kaukasus-Hauptkamms gelegene, gebirgige Land liegt auf einer Höhe von 1.000 bis 4.000 Metern über dem Meeresspiegel. 1989 lebten in der Region 99.000 Einwohner, 2008 waren es etwa 75.000.

Status

Bereits kurz nach dem Ersten Weltkrieg und vor der Zugehörigkeit zur Sowjetunion hatte die damalige Demokratische Republik Georgien das heutige Südossetien für sich beansprucht. Nachdem die dortige Bevölkerung Widerstand dagegen leistete, kam es zu einem bis 1920 anhaltenden Krieg, in dem zehntausende Südosseten getötet und vertrieben wurden und Südossetien schließlich in Georgien eingegliedert wurde.

Kurz darauf besetzte die Sowjetunion ganz Georgien und richtete auf dem Gebiet Südossetiens eine Autonome Oblast ein, die jedoch weiterhin der georgischen Sowjetrepublik zugerechnet wurde.

Diese Autonomie bestand bis 1990. Bereits vor der Auflösung der UdSSR erklärte sich das autonome Gebiet 1990 als Republik Südossetien/b> (ossetisch Республикæ Хуссар Ирыстон/Respublika Chussar Iryston; russisch Республика Южная Осетия/Respublika Juschnaja Ossetija)) für unabhängig von der Georgischen SSR. Dem vorangegangen war eine zunehmend minderheitenfeindliche Politik der Georgischen SSR, die auf eine baldige Loslösung von der Sowjetunion hinarbeitete, während man in Südossetien mehrheitlich einen Verbleib bei der UdSSR befürwortete.

Georgien beansprucht Südossetien bis heute weiterhin als Bestandteil seines Staatsgebiets und wird darin von den meisten Staaten und internationalen Organisationen unterstützt.

Nach dem Kaukasuskrieg 2008 erkannten Russland und danach Nicaragua Südossetien sowie Abchasien als souveräne Staaten an. Im September 2009 folgte Venezuela und im Dezember 2009 Nauru. Zusammen mit Abchasien, Transnistrien und der Republik Bergkarabach/a> bildet Südossetien die Gemeinschaft nicht anerkannter Staaten. Seit 2008 hat Georgien jegliche Souveränität über das Gebiet verloren, zuvor waren einzelne Landesteile unter georgischer Kontrolle.

SSüdossetien wird heute als De-facto-Regime angesehen.

 

Хуссар Ирыстон strong>

Южная Осетия
სამხრეთი ოსეთი
SüSüdossetien

Flagge Wappen
De‑facto‑Regimea>, Gebiet
ist völkerrechtlich Teil von
Georgien
Amtssprache Ossetisch, Russisch, Georgisch
Hauptstadt Zchinwali
Regierungsform Republik
Fläche 3885 km²
Einwohnerzahl 51.547 (2013)
Bevölkerungsdichte 13 Einwohner pro km²
Währung 1 Rubel = 100 Kopeken
Gründung 20. September 1990
Nationalhymne Uarson Iryston!
Zeitzone UTC +3
Abchasien Südossetien Türkei Armenien Aserbaidschan Russland Abchasien Mingrelien und Oberswanetien Gurien Adscharien Imeretien Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien Innerkartlien Mzcheta-Mtianeti Samzche-Dschawachetien Niederkartlien Tiflis Kachetien ]]


Quellen

Bildernachweis

Weblinks

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