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Flussdeltas

Ein Flussdelta (auch Deltamündung oder Mündungsdelta) ist eine besondere Form des Schwemmfächers. Bei ihnen liegt der Kegel zu großen Teilen oder vollständig unter dem Wasserspiegel von Seen oder Meeren. Im stehenden Wasser wird die Fließgeschwindigkeit abgebremst, so dass ein Fluss das meiste Material ablagern muss, das Gröbere in Ufernähe, das Feinere weiter draußen. Schlick- oder Sandbänke entstehen, und der Fluss schiebt seinen Lauf immer weiter ins Meer hinaus. Schließlich muss er seine eigenen Ablagerungen umfließen, oder es kommt zur Gabelung, wenn ein Dammuferfluss seine natürlichen Uferdämme bei Hochwasser durchbricht. Bei steigendem Wasser ist es möglich, dass Flussdeltas vollständig überspült werden und bei Verlegung des deltaerzeugenden Flusses unter Wasser erhalten bleiben. Solche Unterwasserdeltas können Aufschlüsse über die einstige Höhenlage des Wasserspiegels liefern.

Der griechische Historiker Herodot prägte den Ausdruck delta für das Flussdelta des Nils, da dieses die Form des großen griechischen Buchstabens Delta hat: Δ.


Die größten Flußdeltas

Quellen

Bildquelle

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