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Indiana

 West Point, Indiana

Indiana (englisch ) ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika, die Hauptstadt ist Indianapolis. Die postalische Abkürzung des Staates ist IN. Mit einer knapp doppelt so großen Fläche wie das deutsche Bundesland Niedersachsen gehört er zu den mittelgroßen US-amerikanischen Bundesstaaten. Indiana bedeutet „Land der Indianer“. Die Bewohner Indianas werden Hoosier* genannt, daher auch der Beiname „The Hoosier State“.

Basisdaten der U.S. Bundesstaaten

State of Indiana

Hoosier State

Flaggenlink Wappenlink

[ Flaggeninfo ]      [ Wappeninfo ]

Fläche94,321 km²
Einwohner6,633,053
Einwohner pro km²70.3
HauptstadtIndianapolis
Postal CodeIN
ISO-3166-2 CodeUS-IN
FIPS Code18
 

 

Lagekarte von Indiana
Lagekarte
 
Landkarte von Indiana
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Herkunft und ursprüngliche Bedeutung des Begriffes Hoosier sind unklar. Populäre Deutungen sind eine Verballhornung der regional üblichen Rückfrage „Who is there?“ (dt. „Wer ist da?“) oder die Nachfrage „Whose ear?“ (dt. „Wessen Ohr?“) beim Auffinden eines abgetrennten Ohrs.

Die Bezeichnung steht jedoch nicht nur für die Bewohner Indianas, sondern kann auch negativ interpretiert werden, in der Bedeutung von White Trash oder Hinterwäldler.*

Geographie

Indiana wird im Norden durch den Michigansee und durch den Bundesstaat Michigan begrenzt, im Osten durch Ohio, im Süden teilt sich Indiana mit Kentucky den Ohio River als Grenzfluss, im Westen liegt Illinois.  

Geschichte

Bevor die ersten Europäer nach Indiana kamen, lebten dort Delaware-, Miami-, Potawatomi-, Shawnee- und Wea-Indianer.

1679 betraten französische Forscher aus dem Norden das Land. Ab 1763 wurde das Land von den Briten okkupiert, die es jedoch vorerst kaum nutzten. 1787 wurde Indiana Teil des Nordwestterritoriums. 1800 wurde das Nordwestterritorium auf die Größe des künftigen Bundesstaats Ohio verkleinert, der Rest (inklusive des künftigen Bundesstaats Indiana) wurde ein eigenständiges Territorium mit dem Namen „Indiana-Territorium“. Indiana trat der Union 1816 als 19. Staat bei. Im Sezessionskrieg blieb Indiana in der Union.

Bevölkerung

Indiana hat 6.483.802 Einwohner (Stand: 2010), davon sehen sich 81,5 % als Weiße, 9,1 % als Schwarze oder Afroamerikaner, 6,0 % als Hispanics oder Latinos, 1,6 % als asiatische Amerikaner und 0,3 % als Indianer. Stetige Zuwanderung erfolgt vor allem aus Asien und Lateinamerika.

Indiana ist ein Staat mit geringer Urbanisierung und daher vorwiegend Kleinstädten und Mittelzentren. Die größte Stadt und zugleich Hauptstadt ist Indianapolis. 

Abstammung

Der American Community Survey von 2014 ergab, dass die Deutschstämmigen mit 24,0 % der Bevölkerung die größte Abstammungsgruppe stellen, gefolgt von den Irischstämmigen (11,9 %),„Amerikanischstämmigen“ (9,6 %), und den Englischstämmigen (8,4 %). 

Religion

Die mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften im Jahre 2000 waren die katholische Kirche mit 836.009 und die United Methodist Church mit 288.308 Anhängern. 

Wirtschaft

Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2016 bei USD 51.546 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: USD 57.118; nationaler Rangplatz: 28). Die Arbeitslosenrate lag im November 2017 bei 4,9 % (Landesdurchschnitt: 4,1 %).

Indianas wichtigster Wirtschaftssektor ist die Landwirtschaft. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte des Staates sind Mais, Sojabohnen, Weizen, Tabak, Schweine, Rinder, Molkereiprodukte und Eier. Indiana zählt zum sogenannten Getreidegürtel (Corn Belt) der USA. Zu seinen industriellen Produkte zählen Stahl, Elektronik, Logistikausrüstung, chemische Erzeugnisse, raffiniertes Öl, Kohleerzeugnisse und Maschinenbau.

Der Norden und Teile des mittleren Indiana gehören heute zum Rust Belt der USA.  

South_Whitley_Indiana.jpg

Typisch für den Mittleren Westen: Eine Kleinstadt mit Main Street und Wasserturm (South Whitley) 


Siehe auch

Weblinks

Quellen

Bildernachweis